Die Korrespondenz des Webmaster mit dem Verleger von Mariella Mehrs Gewalt-Trilogie

Ich antwortete am 26.11.04 ebenfalls per Mail: (Kopie ging an Herrn Krüger)

Sehr geehrter Herr Vaihinger

Ich danke Ihnen für Ihre Antwort vom 24.11.04.

Es wäre uns sehr gedient, wenn Sie uns das Resultat Ihres Nachdenkens über eine Lösung zu "Angeklagt" möglichst bald mitteilen würden, wenn möglich noch vor Weihnachten 2004. Es wäre schön, wenn sich Ihre Gedanken dabei auch um die Autorin drehen würden und um die Tatsache, dass ein Verlagsvertrag nicht eine einseitige Abtretung von Rechten einer Autorin an einen Verlag bedeutet, sondern, dass auch der Verlag Verpflichtungen eingeht. Letztere sind zwar, wie wir wissen, nicht gerichtlich durchsetzbar. Trotzdem sollte es Ihnen nicht genügen, sich darüber zu freuen, dass Sie

1. Eine Ihrer (irrigen) Meinung nach nicht marktfähige Autorin losgeworden sind und dass Sie

2. deren Existenzgrundlage ruiniert haben indem es Ihnen gelang, die Recht an der Trilogie ("Daskind, Brandzauber","Angeklagt") zu blockieren weil nun niemand die längst fällige bibliophile Ausgabe dieser drei Romane auflegen kann.

Sie sollten den Interessen Ihrer Autorin, die unter Ihrem Diktat Ihre Vertragspartnerin bleiben muss, in einer Weise gerecht werden, die dem Hanser Verlag zur Ehre und nicht zur Schande gereicht. Reden Sie bitte noch einmal mit Herrn Krüger über diesen Punkt. Ich nehme an, dass er meine Ansicht teilt.

Mit freundlichen Grüssen

H.U.Ellenberger-Mehr

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