AktuellHier finden Sie Angaben über Reisen, BesucherInnen und was mich in den letzten 3 Monaten sonst noch bewegte oder auf die Palme trieb... (Das Einzige, was leider immer aktuell bleibt, sind die Geldsorgen. Es scheint heute nicht mehr möglich zu sein als seriöse Schriftstellerin von der eigenen Arbeit zu leben. Sie sucht deshalb immer noch Sponsoren! Als Mariella Mehrs erstes Buch, "steinzeit", viel zu reden gab, wusste noch kein Mensch, wer Tiger Woods oder Michael Schuhmacher ist, und niemand wird sich an sie erinnern, wenn Mariella Mehrs Bücher immer noch zu reden geben! Warum werden nur Sportler gesponsert??) |
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Mit Prof. Dr. Heidi Thomann Tewarson und Dorothea Kaufmann vom Oberlin College in Lucignano (Sommer 2006) |
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Mit Anna Ruchat in Mantova |
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Mit Antonio Moresco, Anna Ruchat und einer Übersertzerin bei der Vorstellung und Lesung aus "Labambina" in der Chiesa di Santa Maria della Vittoria in Mantova (September 2006) |
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Mit Jan Kalavsky beim Interview mit Radio Regina in Kosice (September 2006) |
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In der Schule "Die nächste Chance" in Kosice. An dieser einmaligen Schule erhalten Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien die Chance, sich zum Handwerker ausbilden zu lassen. Viele von ihnen haben sich vorher ohne oder mit sehr reduziertem Schulbesuch durchgeschlagen. Hier können sie das verpasste nachholen. Sie erhalten auch Deutschunterricht. Die Aula der Schule war mit etwa 200 Schülern voll besetzt. Sie wollten eine "berühmte Schriftstellerin" sehen und hören. Jan Kalavsky und seine tapfere Kollegin konnten sich trotz Mikrofon und guter Lautsprecheranlage kaum Gehör verschaffen. Als Mariella mit ihrer Lesung anfangen wollte, herrschte ein unerträglicher Lärm. Sie sagte: Was ich hier tue ist Arbeit. Dafür verlange ich Respekt und Ruhe. Wer nicht ruhig sein will, soll hinausgehen... Es gab keine Ruhe... Dann gehe ich. Sagte es und ging raus. 5 Minuten später verliess eine Gruppe von ca. Schülern die Aula. Nach weiteren 10 Minuten, kam ein Schüler zu Mariella und bat sie in gutem deutsch, sie möchte wieder hereinkommen, die welche jetzt noch drin seien, wollten ruhig sein. Mariella betrat die Aula wieder unter lautem Beifall. "Ich bin eine von Euch, ich wusste dass wir miteinander reden können, wenn ihr keine Literatur hören mögt, dann diskutieren wir eben miteinander." Die Diskussion dauerte über eine Stunde und endete mit grossem Beifall. |
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Mit Jan Kalavsky, der die Reise, die Interviews und die Lesungen in der Ostslovakei organisiert hatte und uns immer liebevoll begleitete unter anderem auch in das Gymnasium, wo sein Sohn als Deutschlehrer arbeitet. Seine Klasse hat ausgezeichnete Sprachkenntnisse und war ein dankbares Publikum. Wir danken Jan Kalavsky für seine Arbeit, Herrn Botschafter Dr. Josef Aregger, CH-Botschaft Brattislava für sein Interesse und der Pro Helvetia für die Finanzirung dieser interessanten Reise. |