... Mariella Mehr gehört zweifellos zu den sprachmächtigsten Autorinnen der
Schweizer Gegenwartsliteratur. Sie schreibt eine lyrisch verdichtete Prosa;
in ihrer Lyrik dagegen neigt sie zu einer verschwenderischen, barocken
Bilderpracht ...
(Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung)
... Hier hat Mariella Mehr eine stille Ruhe, ja fast Heiterkeit gefunden,
eine eigene poetische Sprache, die das Schreckliche des Lebens dennoch nicht
beschönigt ...
(Erika Achermann, St. Galler Tagblatt)
... Aber da ist auch diese Lust aufs Leben, die in ihren Gedichten hinter
allen Schrecken hervorblitzt, bilderreiche Gesänge über die Casa rossa, die
Liebe, die Vögel ...
(Franziska Schläpfer, Buchjournal Schweiz)
... Der neue Ort, das Ankommen nach einer Flucht, prägen diese Gedichte, die
der Sprache neue, ungewohnte Klänge abgewinnen, die eine Leidenserfahrung
nicht als Klage hörbar machen, sondern mit wildem Aufbegehren sich gegen den
Schrecken behaupten ...
(Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung)
... Niemandsland. Das ist Mariella Mehrs Heimat...
(Isabella Straub, Kleine Zeitung)
... Die Ambivalenz ist prägend für die Lyrik Mariella Mehrs, die, der Welt
und dem gegenüber hingebend zugetan, auch immer wieder die Verzweiflung und
die Wut gegen Geschehenes und noch Geschehendes spürbar macht ...
(Der Bund)